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Das Nationalmuseum in Prag


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Das Nationalmuseum Prag (Národní muzeum) ist das bekannteste Museum Tschechiens. Der Begriff wird auch für das Gebäude am Wenzelsplatz benutzt. Das Museum wurde 1818 als Nationalmuseum in Böhmen gegründet. Seit 1848 trug es anschließen den Namen Tschechisches Museum. Bis 1919 erfolgt eine Umbenennung in Das Museum des königreiches Böhmen. Angefangen hat das Museum mit Sammlungen böhmischer Aristokraten. Einige der Adligen unterschrieben am 15. April 1818 einen Aufruf zu Gründung des Museums. Der bau begann 1820 und wurde von der Wiener Regierung befürwortet.


Eigentümer blieb bis 1934 die Gesellschaft, danach wurde die Verwaltung und das Eigentum auf dem Staat übertragen. Das Gebäude wurde vom Josef Schulz gebaut. Die Vorderfront des Gebäudes ist über 100 Meter lang und über eine Rampe erreichbar. Auf dem Zugang befinden sich Laternen und eine Darstellung Tschechiens mit Mähren und Schlesien. Elbe und Moldau. An der Fassade des Gebäudes befinden sich vergoldete Marmorplatten mit Namen von bedeutsamen tschechischen Bürgern. Die Innenausstattung stimmt größtenteils von Künstlern, die auch das Nationaltheater ausstatteten. Die Eingangshalle wird durch Bronzefiguren geschmückt. Diese Figuren wurden vom Münchner Bildhauer Ludwig Schwanthaler erstellt. Weitere Werke des Künstlers sind im Treppenaufgang zu finden. An den Wänden hängen berühmte Plätze der tschechischen Geschichte. Im Hauptgebäude des Nationalmuseums befinden sich historischen, archäologische und künstlerische Werke aus der Geschichte Böhmens. Außerdem befinden sich im Gebäude eine Universitätsbibliothek und Vortragssäle.

 

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