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Der schlichte, graue Bau mit seien verhängten Fenstern sieht von außen nich gerade sehr königlich aus. Früher jedoch war er nicht als Palast, sondern als Rathhaus gebaut worden. Es wurde Mitte des 17. Jahrhunderts in Amsterdam erbaut, als die Stadt ihre goldenen Zeiten hatte. Mit dem Bau des Koninklijk Paleis wollte die Stadt Reichtum und Macht repräsentieren. Das Gebäude ist im Stil des niederländischen Klassizismus errichtet worden, Die Fassade ist mit aufwändigen Dreiecksgiebeln und säulenförmigen Verzierungen zwischen den Fenstern versehen. In der Mitte des Koninklijk Paleis ragt ein hoher Glockenturm heraus. Um ein stabiles Fundament zu gewährleisten, sind unter dem Gebäude 13.000 Baumstämme versenkt worden. Damit konnte ein Absacken des Bodens verhindert werden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Rathaus von Louis zum königlichen Palast erklärt. Seit dem Zeitpunkt residieren die wechselnden Könige im Koninklijk Paleis. Das Gebäude liegt so zentral, dass man s nicht übersehen kann. In Den Sommermonaten kann man auch das Innere des Palastes besichtigen, hier ist besonders der prachtvolle Bürgersaal ein Muss. Auch der Gerichtssaal und die Empire- Möbel können besichtigt werden. Auch heute noch ist das Gebäude ein königlicher Sitz, denn die königliche Familie der Niederlande empfangen hier königliche Gäste und Würdenträger. Außerdem wird der neue König oder die neue Königin von dem Balkon aus dem Volk repräsentiert.
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